Der Inhalt bestimmt die Form, der Stoff die Verpackung. Die Wäsche von jooloomooloo wird in sehr spezielles Papier gewickelt. Kein Baum muß gefällt werden, um diesen Zellstoff zu gewinnen.
Maximus macht aus Elefantendung Papier. Das Papier ist hygienisch einwandfrei, stinkt nicht, und ebenso mit Tinte beschreibbar wie alle anderen handgeschöpften Papiere auch. Wer es in die Hand nimmt, käme nie auf die Idee, woher es stammt. Es ist von guter Qualität.

Die Produktion ist in der Nähe des Elefantenwaisendorf von Pinawella mitten im dschungeligen Sri Lanka.

Die Elefantenherde von Pinawella beim baden.

 

 Elefanten von Pinawella auf der Weide.

 

 Elefantendung

 

Das ist getrockneter Elefantendung. In der kleinen Fabrik mit etwa 100 Mitarbeiter/innen wird in unmittelbarer Nähe zu Pinawella das Papier hergestellt.

 

In diesem Kessel wird der Elefantendung gewaschen und ausgekocht.

 

 Das ist Pappmachée aus dem die Papierbögen geschöpft werden.

 

 Pappmachée im Vordergrund und das Schöpfen weiter hinten.

 

Hier wird das Papier geschöpft.

 

Die soeben geschöpften Blätter werden gestapelt.

 

In dieser Presse werden sie solange gepresst, bis kein Wasser mehr austritt.

 

Die Papierbögen werden in der Sonne und an der Luft getrocknet.

 

Diese Bögen sind schon trocken.

 

Hier wird das Papier gelagert.

 

Das sind die fertigen Drucksorten.


Das Papier wird von jenen Blättern gewonnen, die Elefanten ohnehin verspeisen. Es entsteht aus einem Abfallprodukt der Natur. Dieses Papier sichert zudem das Überleben der srilankischen Elefanten, deren Bestand gefährdet ist. Ihr Habitat wird zusehends eingeschränkt. Sie werden durch Maschinen ersetzt. Die Papiergewinnung wird zur Existenzgarantie der Dickhäuter.

Die Elefanten übernehmen, als schlechte Futterverwerter, einen Teil der sonst maschinellen Papierproduktion. Der Elefantendung wird dann gewaschen, bis nur noch die Pflanzenfasern übrig bleiben, die ausgekocht werden. Sie werden als Rohstoff für die Herstellung des handgeschöpften Papiers verwendet.

 

Sibylle Gieselmann und Roshan in der Druckerei

 

Thusitha Ranasinghe von Maximus erfand diese Methode, die heute in verschiedenen Ländern bereits zum Einsatz kommt. Bei Maximus folgt die gesamte Produktion ökologischen Prinzipien. Keine Bleichmittel und chemischen Zusätze geraten an das Papier. Vielmehr wird mit natürlichen Substanzen gearbeitet. Die Beschaffenheit des Papiers wird etwa dadurch beeinflußt, welche Palmenblätter und welche Baumfrüchte den Elefanten verfüttert werden.